
Xenon-Trance – eröffnet neue Möglichkeiten für die Psychotherapie der Opioiden-Abhängigkeit
Bei der entwickelten Opioiden-Abhängigkeit kann man genau sehen, dass fast alle Hauptstrukturelemente des Denkens (Gefühle, Wahrnehmungen, Begriffe, Vorstellungen) deformiert und zerstört werden. Die Deutung der Realität, Interpretation des Geschehenen, Selbstbeurteilung werden nicht adäquat. Die Störungen sind auf der formalen logischen Ebene zu fixieren. Dabei wird auch der Gefühl-, Gestalt- und Interpretationsbestandteil des Denkens verletzt.
Der pathologische Einfluss der dominanten Struktur der Drogen-Idee auf den gesamten Denkprozess des Patienten wird immer stärker; das bestätigt die Unmöglichkeit der einfachen (je mehr – schnellen) psychologischen Korrektion aller ausgeprägten Meinungen und Schlussfolgerungen des Drogensüchtigen, die schon mehr als seine Ansichten bedeuten, sondern seine Weltanschauung auf Grund der neuen verzerrten Logik ist. Dann wird der pathologische Zustand zum Sinn des psychischen Lebens des Patienten und „materialisiert“ sich über seine psychische Tätigkeit und sein Verhalten. Der „Schlaf der Vernunft“ ruft das automatisierte psychische Leben und das automatisierte (addiktive) Verhalten hervor.
Zum ersten Mal in der Narkologie neben der aktiven, pathogenetischen psychopharmakologischen Therapie haben die Ärzte der Dr. Klimtschenko-Klinik das Behandlungsverfahren der Xenon-Heiltrance im komplexen Behandlungsprogramm gegen Opioiden-Abhängigkeit mit der gezielten video- und audiosuggestiven Begleitung entwickelt und eingesetzt. Die praktischen Ergebnisse der psychopathologischen Forschungen bei den behandelnden Patienten zeigen, dass die allgemeine antipsychotische Therapiewirkung bei diesen Kranken relativ schnell eintritt und die Symptomatik des krankhaften Triebes zum Rauschgift beseitigt wird.
Zurzeit wird die antirezidive Erhaltungstherapie unter Einsatz von Xenon-Heilschläfen und Opioidantogonisten an Opioidrezeptoren (Naltrexonhydrochlorid) bei dieser Patientengruppe fortgesetzt.
Die Ergebnisse des Einsatzes dieser medizinischen Technologie bestätigen noch einmal die Möglichkeit und Notwendigkeit der Anwendung der Therapieeffekte von Xenon (neuroprotektiv, nootropisch, anxiolytisch, antidepressiv, analgetisch) nicht nur einer Beseitigung des Abstinenzsyndroms, sondern auch als pathogenische Behandlung anhand seiner antipsychotischen Wirkung. Der Zustand des veränderten Bewusstseins, der während der Xenon-Trance vorkommt, und die Heileigenschaften von Xenon, darunter sein antipsychotischer Effekt, eröffnen die neuen Möglichkeiten für die Psychotherapie der Anhängigkeiten (darunter auch von Kokain) auf einer anderen Qualitätsebene.
Die zielgerichtete Schaffung des Zustandes des veränderten Bewusstseins, unter Beachtung der modernen Kenntnissen über die Gehirnphysiologie und in erster Linie – über die funktionelle Asymmetrie der Hirnhälften, liegt dem physiologisch orientierten Herangehen in der Psychotherapie zu Grunde.
In seiner „Domino-Theorie“ erklärte M. Erickson, wenn man ein Problem bewältigt, werden alle anderen, damit verbundenen auch gelöst.

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