Verhalten und Hilfe bei dem Entzugssyndrom / Medizinzentrum „Polinar“, drogenabhängigkeit, drogenbehandlung, behandlung, medical centre Polinar Odessa

Verhalten und Hilfe bei dem Entzugssyndrom

Sehr oft kommt es vor, dass die Eltern erst bei dem Auftreten des Abstinenzsyndroms - Entzugserscheinungen bemerken, dass ihre Kinder Drogen konsumieren.

Die Erwachsenen geraten in so eine Panik, die nicht zu beschreiben ist. Der Mutter oder dem Vater vergehen die Sinne, sie rufen alle möglichen Dienste an, die sie in den Zeitungsanzeigen finden.

Was ist wirklich zu tun?

  • Mit der inneren Panik aufhören. Was nützt das Weinen! Ja, in Ihrer Familie ist ein Problem entstanden. Das Problem ist schwierig aber lösbar.
  • Merken Sie sich! Die Drogensüchtigen sterben von den Entzugserscheinungen nicht! Sie sterben vom Gift, das sie in den Organismus eingeben. Die Entzugserscheinungen zeigen nur, dass es momentan im Organismus kaum chemisches Gift gibt.
  • Messen Sie dem Jüngling den Blutdruck. Das Abstinenzsyndrom kann gefährlich nur für die Jugendlichen mit sehr niedrigem Blutdruck (unter 90) sein. (Falls Ihr Kind nicht unter Hypotonie leidet, wird der Entzug bei dem Blutdruck unter 90/60 gefährlich). In diesem Fall sollen Sie sofort den Arzt rufen.
  • Sofort vom Kind verlangen, bereits morgen mit Ihnen zum Arzt zu gehen. Praktisch in 100% der Fälle wird das Kind einverstanden und diese Zustimmung kann man danach ausnutzen.
  • Sie können dem Jugendlichen 2-3 beliebigen Schmerztabletten geben, die Sie zu Hause haben (Baralgin, Spasmalgon, Aspirin usw.).
  • Einmal können Sie das Risiko eingehen und dem Kind 2 Beruhigungstabletten geben, die bei Ihnen zu Hause (bei Nachbarren) zu finden sind. Vergessen Sie nicht, die Bezeichnung zu merken, und darüber dem Arzt am nächsten Tag berichten. Nie mehr als 2 Tabletten geben! Einziges, was Sie nie verwenden dürfen – kein Alkohol und alkoholenthaltende Beruhigungsmittel (Korvalol, Valokordin usw.).
  • Sie können die Methode der amerikanischen Therapeutin Margaret Rosen verwenden: machen Sie den Oberkörper Ihres Kindes frei, legen Sie es auf ein nicht zu weiches Bett bzw. Liege. Erwärmen Sie Ihre Hände und legen Sie sie auf die Schulter des Kindes. Langsam streichend bewegen Sie Ihre Hände von Schultern die Wirbelsäule entlang zum Kreuz, um die Muskeln Ihres Kindes zu entspannen. Sie fühlen die Muskelspannung unter der Haut. Nicht kräftig drücken. Die Muskeln entspannen sich unter den sanften Streichbewegungen. Es ist eine aktive Form der Elternliebkosung. Der Vater ist immer mit der Tochter zärtlicher und die Mutter – mit dem Sohn.
  • Wenn es alles am Abend passiert, vergessen Sie nicht, dass Ihre Familie diese Nacht ruhig überleben kann. Versuchen Sie nicht gegen Nacht eine wichtige Entscheidung zu treffen, ob Sie sofort das Kind behandeln lassen, besser am nächsten Morgen zur Klinik gehen.

(Aus dem Buch von . Danilin u. I. Danilina „Kak spasti detej ot narkotikow“ (« ») - Wie sind die Kinder vor Drogen zu retten., ., 2001)