
Alkoholismus. Krankheitsursache der Entwicklung
Der Alkoholismus ist ein unbezwingbarer Trieb zum Alkohol, damit verbundene psychische und physische Abhängigkeit, die zu den psychischen Störungen und persönlichen Änderungen führt.
Von dieser Krankheit ist niemand sicher, der Mensch greift zum Alkohol aus verschiedenen Gründen – Unzufriedenheit mit dem Leben, Langeweile, persönliche Tragödie und um seine Arbeitsprobleme zu vertrinken oder im Gegenteil ein großer Teil der erfolgreichen Menschen gelingen unter den Einfluss vom „John Barleycorn“.
In der Trunksucht als in einer chronischen progredienten Krankheit unterscheidet man drei Phasen.
Die erste Phase wird durch die Entstehung der psychischen Trunkabhängigkeit gekennzeichnet. Dabei findet der Mensch jeglichen Vorwand, um zu trinken. Ihm ist es immer schwieriger und schwieriger den Alkohol abzulenken, nach Maß zu trinken, denn um betrunken zu sein, braucht er immer mehr.
Auf der zweiten Phase verliert man komplett jegliche Mengekontrolle. Am nächsten Tag nach der angenehmen Unterhaltung bekommt man Katzenjammer, dessen Hauptsymptome sind: Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, beschleunigtes Herzklopfen. Weil die neue Alkoholgabe den Zustand etwas erleichtert, beginnt der Tag damit. So entwickelt sich das anhaltende Trinken. Am Ende der zweiten Phase kommen oft Alkoholpsychosen vor, z. B. so genannter „Säuferwahnsinn“.
Die dritte Phase ist die letzte. Für die, die sie erreichen, beginnt volle physische, psychische und soziale Degradierung.
Den stärksten Einfluss hat der Alkohol auf das Nervensystem. Es kommen Schlafstörungen vor, dann wird die Rede undeutlich, die Koordination wird gestört, der Gang wird wackelig, die Hände zittern und schwitzen. Die häufigste vorkommende Krankheit, die mit dem Alkoholismus verbunden ist, heißt alkoholische Polyneuritis (multiple Nervenentzündung). Die fängt mit den Sensibilitätsstörungen an, danach entwickelt sich Paralyse der peripheren Nerven. Es treten auch alkoholische Enzephalopathien (Erkrankungen des Großhirns) auf. Der Alkohol bringt um, aber die Anschauungsbeispiele beunruhigen die Anhängigen gewöhnlich nicht. Denn der Alkoholismus wird für den Menschen unbemerkt ausgebildet, deswegen glaubt man längere Zeit, man sei „gesund“, „getrunken wird wie bei allen“, „wenn man will, hört er leicht auf“. Sehr oft wollen sich die Kranken nicht für trunksüchtig erklären, sie geben sich und die anderen ein, dass sie jederzeit mit dem Saufen aufhören können.
Man muss wissen, wenn die Krankheit schon gebildet ist, soll man vollständig auf die Spirituosen verzichten. Leider löst kaum jemand diese Aufgabe selbstständig. Die professionelle Hilfe und Unterstützung der Familie – das sind die Hauptfaktore, die zur Genesung bringen.
Von der kommenden Trunksucht zeugen folgende Umstände:
- Sie fühlen den Trunktrieb, um sich zu entspannen, Müdigkeit, Depression und andere unangenehme Gefühle los zu werden;
- Sie trinken immer mehr Alkohol ohne Augenmerk der Betrunkenheit (gestiegene Alkoholtoleranz);
- Erinnerungslücken von Ereignissen während des Besäufnisses;
- Schuldgefühl und moralischer Katzenjammer im Zusammenhang mit seinem Verhalten im Suff;
- Bemerkungen aus dem Freunden- und Familienkreis, sie sind über dein Besäufnis beunruhigt;
- Sie werden aggressiv und ärgern sich über diese Bemerkungen oder wenn kein weiteres Trinken möglich ist.
Wenn Sie zwei oder mehr von oben genannten Eigenschaften bei sich haben, schlagen wir Ihnen vor, einen Abhängigkeitstest zu machen oder sich kostenlos beraten lassen.

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