Arten des Alkoholismus / Medizinzentrum „Polinar“, alkoholabhängigkeit, alkoholismus, alkoholbehandlung med zentrum Ukraine

Arten des Alkoholismus

Heutzutage steigt der Verbrauch der sogenannten „Alkolate“, in der Gesellschaft wird die Meinung gebildet, sie seien nicht so gesundheitsschädlich, die Werbung betont, wie leicht sie seien, und lädt ein, positive Energie zu schöpfen, um den Umgang leicht zu machen. Es wird ein Kommunikationsstil ausgebildet, die Gewohnheit der Freizeitgestaltung unbedingt mit einem – zwei Fläschchen des „Zauberelixiers“. Ob alles so eindeutig ist?

Alle wissen längst, dass C2H5OH ein psychotropes Gift ist, egal, ob es in „haute couture“ angekleidet wird, es verursacht die Gewöhnung und man weiß wohl nicht, was die Genen noch mitbringen! Als Folge stellt die Medizin einen deutlichen Zuwachs der Anzahl von jungen Menschen fest, die auf Grund des Verbrauchs von solchen „Helfern“ an der Abhängigkeit leiden. Die Alkoholgewöhnung hängt stark von der Ausgangsmotivation ab, davon, wie der Mensch seinen Alkoholkonsum erklärt und sich entschuldigt. Falls die Befriedigung der dringlichen emotionalen Notwendigkeit das Trinken motiviert – Entspannung, für die Verbesserung der Kommunikation, Nervenberuhigung usw. – beschleunigt solche Motivation die Gewöhnung. Je notwendiger der Alkohol wird, desto häufiger wiederholt sich der „Genuss“ und desto schneller tritt die Gewöhnung auf. Die alkoholische Lebensweise, ständige alkoholische Position der Persönlichkeit bildet sich aus, wobei der Alkohol immer mehr und mehr die Realität vertritt und der Mensch immer weniger und weniger wahres menschliches Vergnügen vom Leben bekommt.

Was ist eigentlich die Alkoholabhängigkeit? Vor allem bedeutet sie die Änderung der Reaktivität des Organismus auf Alkohol, Beginn der biochemischen, psychophysiologischen Umgestaltung im Organismus als Antwort auf die chronische Alkoholintoxikation. Zum Syndrom der Anhängigkeit gehören das Streben, bestimmte Effekte vom Trinken zu bekommen, das System der Überzeugung, der Alkohol gebe solche Effekte, „Alkoholalibi“ oder die Beweise für die Unmöglichkeit des Nichttrinkens, die Unverträglichkeit der Nüchternheit und der Wunsch der „Zugabe“ bei der leichten Betrunkenheit.

Im Bewusstsein der Menschen ist ein aufgezwungenes Bild des „echten Alkoholikers“ eingeprägt – Quartalsäufer, der vom Löffel Wein betrunken wird, und alle andere Varianten würden zum Alkoholismus nicht gehören. Aber um diesen „echten Alkoholiker“ zu werden (die dritte Phase des Alkoholismus) hat der Mensch mehrere Schritte gemacht!

Wir machen auf die allmähliche und für sich und andere unbemerkbare Entwicklung dieser Krankheit aufmerksam, und bieten Ihnen die Klassifizierung des Alkoholismus an, die ermöglicht, Ihre Empfindlichkeit für den Anfang der Abhängigkeit zu erhöhen, vielleicht Sie misstrauisch zum Alkoholverbrauch bei Ihnen bzw. in Ihrem Kreis zu machen.

„Alpha-Alkoholismus“

„Alpha-Alkoholismus“ bedeutet am häufigsten Genuss von leichten Weinen praktisch jeden Tag „für den Appetit“. Und dabei vorkommende leichte Betrunkenheit wird als „Ausdruck des Lebenstemperaments“ wahrgenommen: der Mensch ist permanent fröhlich, aktiv, energievoll. Aber eine wichtige Besonderheit des „Alpha-Alkoholismus“ besteht darin, dass sich der Mensch nicht bis zur schweren Vergiftung betrinkt! Hauptsächlich, weil er sich total nicht abzuschalten braucht – im Gegenteil, braucht er Stimulierung mit einer leichten Dosierung. Damit steigt doch seine Toleranz langsam aber ständig (Syndrom der veränderten Reaktivität). Mit der Zeit trinkt man schon nicht einen, sondern zwei, drei, vier Glas Wein täglich. Und die Psyche unterliegt auch Veränderungen, in kleineren Dosierungen, unbemerkt, langsam. Weil der Prozess in die Zeit gezogen wird, verlaufen alle Veränderungen milder, nicht so auffallend; eventuell ist die erkennbarste Folge solches Alkoholismus die traurig bekannt alkoholische Embryopathie (eingeborene Missbildungen des Kindes), die besonders oft gerade in den Ländern des sogennanten „Weingürtels Europas“ vorkommt. Die allmählichen psychischen Änderungen begleiten auch somatische Störungen, oft entwickelt sich die sexuelle Besorgtheit (Senkung der Potenz zuerst im nüchternen Zustand, dann insgesamt).

„Beta-Alkoholismus“

Diese Abhängigkeit ist auch ungefähr geografisch lokalisiert – in der Regel betrifft sie die Länder im Zentraleuropa, für die die Biertrinkkultur kennzeichnend ist. Bei dem Beta-Alkoholismus sind der Verbrauch und die Verzicht auf Spirituosen sporadisch (gelegentlich), deswegen ist dieser Typ meistens mit der Bierkultur verbunden, die auch einen gelegentlichen Charakter hat. Gibt es eine Gesellschaft, gehen wir auf ein Bier, wenn keine – dann trinke ich nicht. Dieses „Gelegenheitstrinken“ bedeutet gerade den Anfang des Beta-Alkoholismus. Trotz dem zufälligen Charakter kommt diese Gelegenheit (sprich Beta-Alkoholismus) doch nicht selten vor, was mit der Bierkultur übereinstimmt. Es ist zu bemerken, dass der Mensch bei solchem Trinken nüchtern und betrunken ungefähr gleiche Zeit bleibt. Langsam begleitet Bier unbedingt beliebige Freundentreffen, Partys, Unterhaltung. Die Grenzen zwischen „betrunkenen“ und „nüchternen“ Perioden – zwei spezifischen Phasen im Beta-Alkoholismus – vertuschen sich allmählich (denn Bier und ähnliche Getränke machen nicht gleich betrunken). Die Toleranz steigt auch bei dem Beta-Alkoholismus, die Somatik schließt sich ein, als Minimum – chronische Vergiftung mit Fuselöl, berüchtigte „Bierzirrhose“ und das sogenannte „Ochsenherz“.

„Gamma-Alkoholismus“

Er ist auch in den anderen Regionen verbreitet, in den sogenannten „Ländern mit relativ kaltem Klima“ – vielleicht weil hier die starken Alkoholgetränke „zur Erwärmung“ verbraucht wird – Whisky, Rum, Weinbrand (auch typische Stimulator des Gamma-Alkoholismus), und in Russland und in der Ukraine gehört dazu Wodka. Im Vergleich zu Wein und Bier haben diese Getränke eine hohe Alkoholkonzentration. Ob man will oder nicht bekommt man praktisch immer einen deutlichen „Gehirnschlag“.

Bei dem Gamma-Alkoholismus unterscheidet man drei Phasen:

  • 1. Phase — Steigerung der Toleranz (eigentlich wie bei allen Arten), aber sie kommt schneller vor;
  • 2. Phase – sogenannte „Toleranz-Plateau“ (im Laufe von mehreren Jahren erreicht die Toleranzdosierung ihr Maximum und steigt nicht weiter: was im Alltag gewöhnlich heißt „Ich kenne meine Dosierung“);
  • 3. Phase — Sinken der Toleranz (der Organismus hat seine Widerstandskräfte gegen Alkohol ausgeschöpft). In dieser Phase kann schon 1 dl leichten Weins den „alten“ Gamma-Alkoholiker abschalten.

Die Formen der Abhängigkeit kann man nur mit der professionellen Hilfe ordentlich untersuchen und korrigieren. Zur Sprechstunde im Polinar-Zentrum kommt man am beliebigen Tag zur beliebigen Zeit — das Medizinzentrum ist rund um die Uhr und ohne freie Tage auf.

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